{"id":103,"date":"2016-06-27T21:44:52","date_gmt":"2016-06-27T19:44:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/?p=103"},"modified":"2019-02-21T03:03:19","modified_gmt":"2019-02-21T02:03:19","slug":"16-parteienforschung-in-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/2016\/06\/27\/16-parteienforschung-in-bayern\/","title":{"rendered":"16. Parteienforschung in Bayern"},"content":{"rendered":"<p>Anfang 1967 schloss ich mein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie ab und begann als Wissenschaftlicher Assistent am Institut f\u00fcr politische Wissenschaft an der Freien Universit\u00e4t meine Forschungsarbeiten \u00fcber die CSU und die Geschichte Bayerns nach 1945. Bevor ich \u00fcber einige Abenteuer w\u00e4hrend meiner empirischen Parteienforschung berichte, \u00fcber Schwierigkeiten und dramatische Situationen, \u00fcber Spitzel und Anwerbungsversuche, \u00fcber Unterstellungen und Diffamierungen, muss ich in ein paar Bemerkungen Grunds\u00e4tzliches zu den Zwecken und Aufgaben der Parteienforschung im Nachkriegsdeutschland voranstellen. Ich forschte nicht in der Stille wohlgeordneter Archive und gut betreuter \u00f6ffentlicher Bibliotheken, sondern unternahm wissenschaftliche Expeditionen in politischen Landschaften, die von der Parteienforschung erst erkundet werden mussten. Nach dem Sieg der Alliierten \u00fcber Nazi-Deutschland und w\u00e4hrend der deutschen Teilung ging es um die Neuetablierung eines demokratischen Parteiensystems. Parteienforschung war, so wie ich und andere prominente Parteienforscher sie verstanden und betrieben, Demokratieforschung. Es ging nicht darum, M\u00e4chtigen und Prominenten, Mitgliedern und Sympathisanten, Gegnern und Feinden gef\u00e4llige Darstellungen und Interpretationen zu liefern, sondern um die wertbezogene Beobachtung, Transparenz und Unterst\u00fctzung demokratischer Prozesse. Zu den Kernfragen z\u00e4hlte, ob es gelingen w\u00fcrde, in der neuen Bundesrepublik Deutschland auf Dauer eine Parteiendemokratie nach westlichem Muster zu etablieren.<\/p>\n<p>Damals waren die Parteiarchive selbst f\u00fcr hochrangige Vertrauenspersonen noch verschlossen und der Wissenschaft erst recht schwer zug\u00e4nglich. Es waren die Jahre der Au\u00dferparlamentarischen Opposition (APO), der Studentenunruhen und des Terrors der Roten Armee Fraktion (RAF), als ich meine Forschung \u00fcber die Christlich Soziale Union betrieb. Ich kam von der Freien Universit\u00e4t Berlin und nicht von einem bayerischen Lehrstuhl f\u00fcr bayerische Landesgeschichte. Heute vergisst die viel j\u00fcngere Forschergeneration allzu leicht jene politischen Rahmenbedingungen und Umst\u00e4nde zur Zeit des Kalten Krieges und des geteilten Deutschlands. Die Forschungssituation stellte sich damals ganz anders dar als heute. Die Stiftungen und Forschungseinrichtungen der Unionsparteien, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Hanns-Seidel-Stiftung, waren gerade erst gegr\u00fcndet worden und noch im Aufbau begriffen. Gleiches galt f\u00fcr die Friedrich-Naumann-Stiftung. Das Archiv f\u00fcr Christlich- Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde erst 1976 gegr\u00fcndet. In der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung gab es noch kein Archiv f\u00fcr Christlich-Soziale Politik und noch keinen Fundus an Unterlagen zur Geschichte der CSU. Die CSU hatte bis zum Jahre 1970 niemals Parteitags- und Kongressberichte vorgelegt und nur einmal, im Jahre 1954, ein eigenes Jahrbuch der Partei herausgebracht. Der Union-Kurier, eine Beilage zum Bayernkurier mit organisationspolitischen Nachrichten f\u00fcr Parteimitglieder, wurde erst 1967 ins Leben gerufen Regelm\u00e4\u00dfige und fortlaufende Organisationsberichte gab es nach heutigen Ma\u00dfst\u00e4ben nur in rudiment\u00e4rer Form. Auch fehlten die Hilfsmittel heutiger Kommunikations- und Informationstechnik. Es gab noch kein FAX, keinen PC, kaum digitale Speicherm\u00f6glichkeiten. Wissenschaftliches Recherchieren hie\u00df, auf kostspieligen Informationsreisen, die oft wochenlang dauerten, handschriftlich aufzuzeichnen, was einem in die H\u00e4nde kam. G\u00fcnstigenfalls durften ein paar Bl\u00e4tter kopiert werden. Sozialwissenschaftliche Parteienforschung war also nicht \u201ehistoriografische\u201c Forschung in professionellen Archiven und gut gef\u00fchrten Forschungsabteilungen von Stiftungen, so wie wir sie heute vorfinden.<\/p>\n<p><strong>Spannende Feldforschung vor Ort<\/strong><\/p>\n<p>Parteienforschung war in erster Linie langwierige, aufregende Feldforschung vor Ort. Ich musste \u00fcber viele Jahre monatelang nach Bayern reisen und in den Gesch\u00e4ftsstellen der CSU-Bezirksverb\u00e4nde und in der Landesleitung vorsprechen, um an Datenmaterial heranzukommen. Erhielt ich Zugang zu Aktenbest\u00e4nden, stand ich in dem einen oder anderen Fall vor neuen Problemen, weil zum Teil desolate Archivverh\u00e4ltnisse herrschten. Die dezentrale Archivierung von Parteiakten war lange Zeit als eine l\u00e4stige Organisationsarbeit angesehen worden, die nebenher und ohne ausgefeilte Systematik, geschweige denn nach zentralen Vorgaben betrieben wurde. Jeder Bezirksverband erledigte die Archivierung nach eigenem Gutd\u00fcnken und Bedarf. Auch die Vernichtung von Akten lag im Belieben von CSU-Bezirksverb\u00e4nden. Die Akten des Bezirksverbandes M\u00fcnchen, zu denen mir Prinz Konstantin von Bayern den Zugang vermittelt hatte, lagen in der Widenmeyerstra\u00dfe in einer Badewanne. Sie waren nach einem Umzug dort einstweilen deponiert worden. Einen Gutteil der Aktenbest\u00e4nde aus der Gr\u00fcndungszeit zwischen 1945 und 1948\/49 hatte der erste Landesvorsitzende der CSU, Dr. Josef M\u00fcller, in seiner Wohnung in der M\u00fcnchner Gedonstra\u00dfe 4 \u201eprivatisiert\u201c und unter Verschluss gehalten.<\/p>\n<p>Parteien, insbesondere die CSU, waren damals aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden \u00e4u\u00dferst sperrige Forschungsgegenst\u00e4nde. Die Grenzg\u00e4nge zwischen Westberlin und Bayern erschwerten die Forschung noch zus\u00e4tzlich. Zur hochorganisierten und kommunikationstechnisch gut ausgestatteten Partei wurde die CSU nach zaghaften Ans\u00e4tzen erst seit Mitte der 1960er Jahre. Dabei hatten die Kampagnenf\u00e4higkeit und die Wahlagitation bei Weitem den Vorrang. Die zur Mobilisierung der Partei erarbeiteten statistischen Daten waren schon aus strategischen Gr\u00fcnden streng vertraulich und nur f\u00fcr den inneren Gebrauch bestimmt. An solche Materialien heranzukommen, war f\u00fcr Parteienforscher so gut wie unm\u00f6glich. Parteienforschung war \u2013 daran d\u00fcrfte sich allerdings nicht viel ge\u00e4ndert haben \u2013 bei aller Zweckrationalit\u00e4t sozialwissenschaftlicher Methodik gerade unter damaligen Verh\u00e4ltnissen ein hoch empfindlicher und eminent politischer Vorgang. Wer damals innere Verh\u00e4ltnisse, Entscheidungsstrukturen, Gruppenbildungen, Gegner- und Seilschaften, Vorstandswahlen, Arbeitsgemeinschaften, taktische Koalitionsbildungen und erst recht Finanzverh\u00e4ltnisse untersuchen wollte, musste hohe H\u00fcrden \u00fcberwinden und Abwehrma\u00dfnahmen unterlaufen. T\u00fcren gingen zu, Ausk\u00fcnfte wurden verweigert. Dem Forscher wurden politische Absichten unterstellt.<\/p>\n<p>Eine charakteristische Episode: Der Bezirksvorsitzende der CSU Oberbayern und damalige Landwirtschaftsminister Alois Hundhammer hatte mich auf meine Bitte hin, mir f\u00fcr meine Analysen der Entwicklungsgeschichte der CSU in Oberbayern Einsicht in parteiinterne Materialien zu gew\u00e4hren, ins Landwirtschaftsministerium zu einem Gespr\u00e4ch eingeladen. Er zeigte sich f\u00fcr mein Forschungsprojekt zun\u00e4chst aufgeschlossen. Pl\u00f6tzlich fragte er mich, als wolle er sich noch einmal vergewissern, von welcher Universit\u00e4t ich komme. Als ich ihm wahrheitsgem\u00e4\u00df antwortete, von der Freien Universit\u00e4t Berlin zu kommen, richtete er sich im gro\u00dfen Sessel hinter seinem Riesenschreibtisch wie ein Prophet aus dem Alten Testament auf &#8211; er trug einen imposant langen, eckig gestutzten Kinnbart &#8211; und sagte barsch zu seinem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bezirksverbandes Oberbayern: \u201eHerr Mintzel kriegt nichts, was nicht gedruckt ist!\u201c Er brach das Gespr\u00e4ch abrupt ab. Allein schon die Nennung der Freien Universit\u00e4t Berlin lie\u00df sofort die Zugbr\u00fccke hochgehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-618 size-large\" src=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001-700x990.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"990\" srcset=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001-700x990.jpg 700w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001-768x1087.jpg 768w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001-800x1132.jpg 800w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_001.jpg 1765w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><em>Dr. Dr. Alois Hundhammer, 1900\u20131974; langj\u00e4hriger Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern der CSU, 1946\u20131950 bayerischer Staatsminister f\u00fcr Unterricht und Kultus, 1957\u20131969 Staatsminister f\u00fcr Landwirtschaft und Forsten; aus: Historisch-politische Schriftenreihe des Neuen Presseclubs, M\u00fcnchen, Bayerische Profile, Heft 1, M\u00fcnchen 1965<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-619 size-large\" src=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002-700x1180.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"1180\" srcset=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002-700x1180.jpg 700w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002-178x300.jpg 178w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002-768x1295.jpg 768w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002-800x1349.jpg 800w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_002.jpg 1559w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><em>Dr. Dr. Alois Hundhammer; Legende auf der R\u00fcckseite: \u201eDer Vorsitzende des Katholischen M\u00e4nnervereins, Staatsminister Dr. Hundhammer, begr\u00fc\u00dfte die deutsch-franz\u00f6sische Auss\u00f6hnung\u201c; Photo Stadler, Bad Aibling<\/em><\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlicherweise wurden unausgesprochen oder laut Fragen nach der Parteizugeh\u00f6rigkeit oder nach dem politischen Standort des Forschers gestellt. Der Vorweis eines wissenschaftlichen Grades und Status\u2018 reichte keinesfalls aus. \u00dcber Jahre hinweg musste durch kontinuierliche Kontaktpflege erst ein Vertrauensverh\u00e4ltnis zu Schl\u00fcsselpersonen aufgebaut werden, um an harte Informationen zu gelangen und aktuelle Daten zu erhalten. Es bedurfte unter Umst\u00e4nden verdeckter Methoden, der zeitweisen \u00dcbernahme der politischen Sprache der beobachteten Partei und der landsmannschaftlichen R\u00fcckversicherung, um am Ende ein empirisch gut abgesichertes Forschungsergebnis zu erzielen.<\/p>\n<p>Eine \u00fcberaus gro\u00dfe Rolle spielte, dass ich ein geb\u00fcrtiger Bayer aus Franken war und mich in der Geschichte der bayerischen Traditionszonen gut auskannte. Meine zum Teil intimen Kenntnisse lokaler Verh\u00e4ltnisse und \u201elandsmannschaftliche\u201c Verbindungen erleichterten mir den sozialen Prozess des sozialwissenschaftlichen Recherchierens eminent. Einem \u201ePreu\u00dfen\u201c, zumal einem aus Berlin, h\u00e4tte man nichts anvertraut. \u00dcber Beschl\u00fcsse von Parteigremien und Gesch\u00e4ftsstellen h\u00e4tte ich niemals so tief in das Innenleben der CU eindringen k\u00f6nnen wie \u00fcber einzelne Schl\u00fcsselpersonen. Der erste Landesvorsitzende der CSU stammte aus Oberfranken. Nach dem Krieg hatte es in den Jahren 1947\/48 hintergr\u00fcndige pressepolitische Dr\u00e4hte der Seniorchefs der Mintzelschen Buchdruckerei zum \u201eOchsensepp\u201c gegeben, wie Josef M\u00fcller genannt wurde. Die US-Milit\u00e4rregierung hatte die Mintzelsche Buchdruckerei beschlagnahmt und das Wiedererscheinen des \u201eHofer Anzeigers\u201c untersagt. Ich geh\u00f6rte zu den wenigen, denen M\u00fcller gestattete, in seiner Kanzlei uneingeschr\u00e4nkt Akten auszuwerten. Ich durfte tagelang in seinem \u201eParteiarchiv\u201c arbeiten und fand in ihm einen auskunftsfreudigen Parteipatriarchen. M\u00fcller war in den dramatischen Gr\u00fcndungs- und Aufbaujahren der CSU ein scharfer Gegner der erzkonservativen und fast fundamentalistisch katholischen CSU-Parteigranden Alois Hundhammer und Fritz Sch\u00e4ffer gewesen, die ihm den Parteivorsitz streitig gemacht hatten. Andere Schl\u00fcsselpersonen neben dem schon genannten Prinz Konstantin von Bayern waren Leo Wagner, der langj\u00e4hrige Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Schwaben, der schw\u00e4bische Landtagsabgeordnete Dr. Richard Ke\u00dfler sowie leitende Angestellte in der CSU-Landesleitung, die ihren Sitz in der Lazarettstra\u00dfe hatten. Wagner war von 1963 bis 1975 Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CSU-Landesgruppe in Bonn und geh\u00f6rte zum Establishment der Union. Sp\u00e4ter wurde er verd\u00e4chtigt, konspirative Verbindungen zum Staatssicherheitsdienst der DDR unterhalten und Informationen geliefert zu haben. Nach dem Fall der Mauer (1989) und der Vereinigung beider deutscher Staaten (1990) kam heraus, dass Wagner in der Kampfabstimmung \u00fcber eine Kanzlerschaft des CDU-Politikers Rainer Barzels Verrat am Kandidaten der Union ge\u00fcbt hatte. Die Staatssicherheit der DDR hatte ihn bestochen.<\/p>\n<p>Am 9. August 1977 schloss ich mein Manuskript zur CSU ab. Anfang Oktober 1977, als Hanns Martin Schleyer ermordet wurde, erschien das f\u00fcnfhundert Seiten starke Buch in einer Auflage von 1200 Exemplaren auf dem Markt. Innerhalb der ersten vierzehn Tage nach seinem Erscheinen wurden 604 Exemplare verkauft. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse war drastisch: Auf der einen Seite mein \u00fcberaus gro\u00dfer Kraftakt der Niederschrift, auf der andere Seite die terroristischen Aktionen der Roten Armee Fraktion und ihrer pal\u00e4stinensischen Helfer.<\/p>\n<p><strong>Dokumentarischer Anhang<\/strong><\/p>\n<p>Aus meiner Korrespondenz mit Dr. Josef M\u00fcller, 1972\/73; ich geh\u00f6rte zu den wenigen, denen er Zutritt zu seinem umfangreichen Parteiarchiv gew\u00e4hrte und eine uneingeschr\u00e4nkteAuswertung gestattete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-620 size-large\" src=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003-700x983.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"983\" srcset=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003-700x983.jpg 700w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003-768x1078.jpg 768w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003-800x1123.jpg 800w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_003.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><em>Brief von Dr. Josef M\u00fcller, 24. M\u00e4rz 1972<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-621 size-large\" src=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004-700x992.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"992\" srcset=\"https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004-700x992.jpg 700w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004-768x1088.jpg 768w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004-800x1134.jpg 800w, https:\/\/www.prof-dr-alf-mintzel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/16_004.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><em>Brief von Dr. Josef M\u00fcller, April 1973<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang 1967 schloss ich mein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie ab und begann als Wissenschaftlicher Assistent am Institut f\u00fcr politische Wissenschaft an der Freien Universit\u00e4t meine Forschungsarbeiten \u00fcber die CSU und die Geschichte Bayerns nach 1945. 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