59. Die große Exkulpation Gottes – Im Sinne der Anklage nicht schuldig

Theologie und Philosophie nach Auschwitz

Der Holocaust hat den Frage- und Antwort-Katalog der Theodizee (siehe Blog-Kapitel 58) radikal und dramatisch zugespitzt. Theologen und Philosophen haben sich nach Auschwitz mit der Rolle Gottes und des Bösen auseinandergesetzt und die gängigen Zuschreibungen göttlicher Eigenschaften (Allmacht, Allgegenwärtigkeit, Allwissenheit, Liebe und Güte und andere) neu „evaluiert“. Jüdische und christliche Anwälte Gottes haben sämtliche Sophistik und Rabulistik daran gesetzt, in ihren Verteidigungsreden Gott zu entlasten und auf die Theodizee-Fragen überzeugende Antworten zu geben.(https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust-Theologie abgerufen am 04.05.2021)

Ich kann hier nur ansatzweise und äußerst selektiv auf die vielfältigen Darlegungen und Antworten verweisen und einzelne Antworten vorstellen. Alle Bemühungen, welcher Glaubenslehre sie auch folgen mögen, halten nach meiner Überzeugung  einer Überprüfung nicht wirklich stand. Alle laufen auf eine große Exkulpation Gottes hinaus. Es sei eben seine Göttlichkeit, wie immer sie beschrieben und geglaubt werde, die ihn einer Rechtfertigung vor dem Menschen enthebe. Er habe sich nicht schuldig gemacht, er könne für die Gräueltaten der Menschen nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die Verteidiger Gottes ziehen alle Register der Gotteslehren, um ihn zu exkulpieren, von der klassischen der Droh- und Straftheologie bis hin zu einer Theologie der allgegenwärtigen Liebe Gottes, die auch Tyrannen und Verbrecher einbezieht. Hitler und Stalin als Werkzeuge Gottes, um sein Volk zum Glauben zurückzuführen? Der Holocaust als Menetekel Gottes?

Eine philosophische Verteidigung Gottes (Hans Jonas): Nicht weil er nicht wollte, sondern weil er nicht konnte, griff er nicht ein

Hans Jonas, ein jüdischer Philosoph und Autor, argumentiert in seinem Büchlein „Der Gottesbegriff nach Auschwitz“ (15. Auflage, 2016) so: „Dies ist nicht ein allmächtiger Gott. Wir können „die althergebrachte (mittelalterliche) Doktrin absoluter, unbegrenzter göttlicher Macht nicht aufrecht halten.“ S.33) „Nach Auschwitz können wir mit größerer Entschiedenheit als je zuvor behaupten, dass eine allmächtige Gottheit entweder nicht allgütig oder (…) total unverständlich wäre.“ (S.39).

Gott habe sich im Moment seines Schöpfungsaktes kraft eigener souveräner Vollmacht und eigener Autorität entschlossen, sich aus der von ihm eben geschaffenen Welt zurückzuziehen und der Welt freien Lauf zu lassen, der Natur ebenso wie dem Menschen. Gott habe sich in einer sich selbst auferlegten Selbstbeschränkung jeder Einmischung in den physischen Verlauf der Weltdinge begeben, was seine Ohnmacht gegenüber Naturgewalten ausmache. Mit dem Verzicht auf seine göttliche Macht habe er dem Menschen die Freiheit des Handelns gegeben und ihn damit ermächtigt, sich gegen seinen Schöpfer zu wenden (S.42ff). Gott werde jedoch mit dem Entwicklungsgang von der mit seinem Schöpfungsakt entäußerten Welt „affiziert“, also rückwirkend beeinflusst, und dadurch selbst verändert und „verzeitlicht“. Gott sei ein werdender Gott (18ff, 27ff). Der Ewige wird durch die Verwirklichung des Weltprozesses fortschreitend anders. Mit der Evolution des Menschen werde aus ihm allmählich auch ein „sorgender Gott“, der allerdings kein Zauberer sei, der alles bewirken könne.

Im Weltentwicklungsprozess gäbe es weiterhin die anderen, aus dem Eigenlauf und der Eigenmacht (Freiheit) des Menschen erwachsenen Akteure, die sich gegen Gott wenden können und es auch tun. Gottes Macht sei durch sie begrenzt. Deren Existenz sowie deren Tun aus eigenem Recht und eigener Autorität erkenne Gott auf Grund seiner selbstgewählten Beschränkung nolens volens an (S.40).

Aus dem von Gott gewollten freien Weltentwicklungsprozess seien auch Nazis, Mörder, Henker, Despoten wie Hitler und Stalin und andere Gewaltverbrecher hervorgegangen. Gott habe ihrem Treiben nicht Einhalt gebieten können. „Durch die Jahre des Auschwitz-Wütens schwieg Gott (…), nicht weil er nicht wollte, sondern weil er nicht konnte, griff er nicht ein“ (S.41).

Der „sorgende Gott“, soweit er sich schon entwickelt hatte, war auf Grund seiner Selbstknebelung zum Zuschauen gezwungen.  Zwar sei Gott „vom Augenblick der Schöpfung an, und gewiss von der Schöpfung des Menschen an“ ein „leidender Gott“ gewesen (S. 25). Aber er musste schweigen. Er konnte nicht anders.

Hans Jonas kommt in seinem mythologisch-poetischen Plädoyer zu folgendem Schluss:

Gott könne für Auschwitz und generell für alles Schreckliche und Entsetzliche, das Menschen anderen Menschen antun, für Leid und Unrecht, nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Gott wäre und sei noch immer ein „werdender Gott“, der sich im evolutiven Gang der Weltentwicklungsprozesse seiner eigenen Fesselung entledigen muss, um einschreiten zu können. Gott habe es durch seinen Verzicht auf Allmacht und durch seine Selbstbeschränkung allerdings ermöglicht, dass das Böse „aus dem Herzen der Menschen erwachsen“ ist (S. 43). Jonas plädiert für Freispruch.

Theologische Verteidigung: Hans Küng, katholischer Theologe

Hans Küng widerspricht in seinem Buch „Credo. Das apostolische Glaubensbekenntnis“ (1992) entschieden und lapidar der Behauptung, Gott sei nicht in Auschwitz gewesen. Er hält dagegen: „Übergroßes, unschuldiges, sinnlose Leid lässt sich – im individuellen wie im sozialen Bereich – nicht theoretisch verstehen, sondern nur praktisch bestehen (…). Gott ist und bleibt den Menschen letztlich unbegreiflich, und doch ist dem Menschen die Möglichkeit geschenkt, diesem unbegreiflichen Gott statt Resignation oder Verzweiflung ein unerschütterliches, unbedingtes Vertrauen entgegen zu bringen.“

Küng exkulpiert den Allmächtigen mit dem Hinweis auf dessen Unergründlichkeit. Gott wisse, worum er was, wann und wie zulässt. Sinn und Zweck seines Handelns oder Nichthandelns entzögen sich menschlichem Verstehen. Die konkrete Frage, warum Gott in Auschwitz nicht eingegriffen und millionenfache Vergasung verhindert habe, könne nicht theoretisch beantwortet werden. Alle Versuche seien gescheitert, angesichts der Übel in der Welt den Allmächtigen und Allgütigen zu rechtfertigen. Das unlösbare Problem liefere für eine atheistische Position die stärksten Argumente gegen Gott. Aber keiner der großen Geister in Theologie und Philosophie habe das Urproblem gelöst. Der „Vermessenheit des Menschengeistes, ob sie nun im Kleide der theologischen Skepsis, der philosophischen Geschichtsphilosophie oder der trinitarischen Spekulation daherkommt“, könne nur mit einem absoluten Glauben an Gott begegnet und entgegnet werden. Küng greift auf die Ur-Figur Hiob zurück, auf den Archetypus des geschundenen und leidenden Menschen, auf den „Heimgesuchten“, der nichts Böses getan hat und dennoch von schlimmsten Übeln geplagt wird und deshalb mit seinem despotischen Gott hadert. Die Antwort schlechthin, so argumentiert Hans Küng, sei im Buch Hiob zu finden: „Ein grenzenloses Vertrauen auf einen unbegreiflichen Gott. Leiden und Hoffnung gehören zusammen, Hoffnung auf einen Gott, der sich trotz allem nicht als launisch-apathischer Willkürgott, sondern als Gott der rettenden Liebe zeigt.“

Jesus habe die furchtbare Erfahrung der Opfer des Holocaust vorweggenommen, jene Erfahrung, dass man von allen Menschen verlassen werden kann, dass man sogar des Menschseins verlustig gehen kann, dass man von Gott selbst aufgegeben werden kann.“ Wer den Glauben aufgäbe, Gott sei allmächtig, gut und gerecht, habe es nicht mehr mit Gott zu tun.

Hans Küngs theologische Hilflosigkeit und inhumane Antwort

Küngs Rückgriff auf das Buch Hiob verrät seine theologische Hilflosigkeit. Ich sehe in der Hiob-Erzählung ein Ur-Muster menschlicher Selbstdemütigung und Unterwürfigkeit. Der Gottesknecht Hiob lässt sich alles gefallen. „Siehe, ich bin zu leichtfertig gewesen, was soll ich antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen. Ich habe einmal geredet, und will nicht antworten; zum andermal will ich´s nicht mehr tun“ (Hiob 40: 4, 5). Der geknechtete Untertan gelobt künftighin den Mund zu halten, zu schweigen, weil ihm vorgegeben und eingebläut wird, es fehle ihm die Einsicht in Sinn und Zweck von Gottes Handeln. Hiob versucht seinen Peiniger zu beschwichtigen, indem er eingesteht, verantwortungslos gehandelt zu haben. Das gefällt dem tyrannischen Gott. Er tritt in seiner „zweiten Rede (…)  aus dem Wetter“ hervor und prahlt selbstgefällig und großspurig mit seiner Macht (Hiob 40: 6-32; 41,1-6).  Er gibt großmäulig an, was er mit seiner Allmacht alles bewirken könne. Hiob duckt sich und stammelt: „Ich erkenne, dass du alles vermagst und nichts, was du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. Wer ist der der den Ratschluss verhüllt mit Unverstand? Darum bekenne ich, dass ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe“ (Hiob 42, 2,3).  Der theologische Ratschlag lautet: Nimm Pein und Qual und alle Übel als gottgewollte und gottgegebene Prüfung an, auch wenn du Gottes Gründe nicht erkennen, geschweige denn verstehen kannst. Füge dich in das Leid, das der Allmächtige über dich gebracht hat. Verliere nicht deinen Glauben an seine Allmacht, Weisheit und Güte. Es ist ein liebender Gott, der es letztendlich mit den „Heimgesuchten“ gut meint. Die zynische Formel für diese überlieferte Handlungsanweisung lautet: „Was Gott tut, das ist wohlgetan, der Name des Herrn sei gelobt.“

In der biblischen Hiob-Erzählung ist es ohne Zweifel Gott, der seinen Kumpan, den Teufel, anstachelt, seinem frommen Knecht Hiob die übelsten Leiden zuzufügen. Gott höchst persönlich ist es, der den Teufel beauftragt, Hiob bis aufs But zu piesacken. Gott ist folglich der Grund allen Übels und Leidens. Hans Küngs Versuch, Gott zu exkulpieren, führt zurück in eine archaische Zeit.

Angesichts der ungeheuerlichen technischen Gewalt– und Zerstörungspotentiale, die der Mensch entwickelt hat, angesichts des industriell organisierten Holocausts, des Bombenterrors im Zweiten Weltkrieg, der Massenvernichtung in Josef Stalins Lagern und der sich weiterdrehenden Spirale menschlicher Gewalttätigkeit mag die sogenannte Hiob-Antwort auf den Sinn von Leid und Übel in Gottes Schöpfungswerk nicht mehr überzeugen. Im Gegenteil: Die Hiob-Antwort ist höchst suspekt geworden. Eine weltimmanente Deutung erlaubt heute eine ganz andere Lesart der Hiob-Erzählung. Gott muss, wenn wir die „Hiobsbotschaften“ und deren theologische Auslegungen zu Ende denken, ein blutrünstiges Monster sein oder ein Sadomasochist schlimmster Art. Er befriedigt seine selbstgefälligen Bedürfnisse, indem er den Menschen Schläge und Grausamkeiten zufügt. Er stachelt sie perfide auf, sich von ihm loszusagen, um sie mit jeder seiner weiteren Strafaktion umso schlimmer malträtieren zu können. Der himmlische Despot quält gerade diejenigen, die sich ihm ganz und gar gottgefällig unterwerfen. Er sendet ihnen die widerwärtigsten Übel, treibt sie in Verzweiflung, versetzt sie in Angst und Schrecken, schickt ihre Kinder und Kindeskinder in den Tod. Der monströse Despot scheut kein Mittel, den Menschen, seine Kreatur, zu peinigen und zu demütigen. Und dies alles, um seine absolute Macht zu demonstrieren. Hans Küngs fundamentaler Rückgriff auf Hiob ist inhuman, denn er transportiert damit eine despotische Botschaft der unbedingten Unterwerfung unter die Gewaltherrschaft eines Psychopaten. Ein Despot unterwirft in seiner angemaßten Allmacht seine Untertanen. Mit Mitteln der Willkürherrschaft macht er seine Untertanen zu gefügigen Helfern, um seine Machtposition aufrechtzuerhalten. Das ist die Botschaft: Wer sich unterwirft, nicht viel fragt, den Mund hält und sich mit den beklagenswerten Übeln abfindet, den belohnt Gott. Er ist ein Konstrukt des absoluten altorientalischen Herrschers. “Wehe den Gottlosen! Denn sie haben es übel, und es wird ihnen vergolten werden, wie sie es verdienen“ (Jesaja 3, 11). Und auch der Christengott bestraft und belohnt: „Und sie werden in die Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben“ (Matthäus, 25:40). Torturen zu ertragen, sich zu unterwerfen und trotz aller erlittenen Qualen und Ungerechtigkeiten glaubensfest zu bleiben, das lohnt sich also.

Der Allmächtige müsse sich nicht rechtfertigen. Sein Handeln und Nichthandeln seien durch seine Allmacht, seine Weisheit und sein Allwissen gerechtfertigt. Kein Mensch sei befähigt und dürfe es wagen, Gott zur Rechenschaft zu ziehen. Das sei wider das Geheimnis Gottes und Gotteslästerung. Vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte Anklage gegen Gott zu erheben (siehe Kapitel 58), sei eine unerhörte Anmaßung. Es sei allein der Mensch, der sein Handeln und Nichthandeln vor Gott rechtfertigen muss.

Die Jeremias-Antwort

Die Klagelieder Jeremias 3: 42-47): „Wir haben gesündigt und / sind ungehorsam gewesen, darum hast / Du billig nicht verschont; / sondern du hast uns mit Zorn / überschüttet und verfolgt und ohne / Barmherzigkeit erwürgt / Du hast dich mit einer Wolke verdeckt, / dass kein Gebet hindurch konnte. / Du hast uns zu Kot und Unflat / gemacht unter den Völkern. / Alle unsere Feinde sperren ihr / Maul auf wider uns. / Wir werden gedrückt und geplagt / mit Schrecken und Angst.“ // (5: 22): Denn du hast uns verworfen / und bist allzu sehr über uns erzürnt.“

„Und der Herr sprach zu mir [Jeremias]: / Und wenngleich Mose und Samuel / vor mir stünden / so habe ich doch kein / Herz zu diesem Volk; treibe sie weg / von mir und lasse sie hinfahren. / Und wenn sie zu dir sagen: wo / sollen wir hin? So sprich zu ihnen: So / spricht der Herr: Wen der Tod trifft, / den treffe er; wen das Schwert trifft, / den treffe es / wen der Hunger trifft, den treffe er; wen das Gefängnis trifft, / den treffe es. / Denn ich will sie heimsuchen mit / vielerlei Plagen spricht der Herr: / Mit dem Schwert, dass sie erwürgt / werden; mit Hunden, die sie schleifen / sollen; mit den Vögeln des Himmels / und mit den Tieren auf Erden, dass sie / gefressen und vertilgt werden sollen“ (Jeremias 15: 1-3).

Auch der Gott des Propheten Jeremias ist ein grausamer Gott, ein rächender Despot, ein Würger und Schlächter, der selbst vor einem Genozid nicht zurückschreckt. Was ist das für ein Gott, der sich hinter eine Wolke zurückzieht, sich unzugänglich macht und einen Genozid befiehlt? Wiederum eine theologische Exkulpation.

Die theologische Denkfiguren, die den „allmächtigen“ Schöpfer und Christengott der Verantwortung für die Untaten der Menschen entheben, sorgen dafür, dass in Gott kein Monster gesehen werden darf. Die Wahrheit einer Religion und göttlicher Allmacht darf, so die Amtskirchen, „nicht aufgrund des Verhaltens einzelner Gläubiger oder Glaubensgruppen beurteilt werden.“ Es gäbe den dramatischen Widerspruch zwischen Glauben und unserem Leben und Verhalten. Ein hochgestellter Gottesmann sieht heute das Problem so: „Wenn sich (…) die Religionen von den Ideologien verseuchen lassen, können sie Krieg oder Intoleranz verursachen. Aber Gott ist nicht der Polizist der Welt, sondern deren liebevoller Vater. Deshalb sollten sich alle religiösen Menschen an der Wahrheit Gottes messen und sich ständig von der Ideologie distanzieren. Religion und Krieg verbinden sich nur, wenn die Ideologie zum Parasiten der Religion wird.“

Der Allmachtsmonotheismus wird heute von seinen Vertretern schöngeredet, das Buch Hiob zu einem Frömmigkeitstest eines angeblich liebenden und sorgenden Gottes herabgestuft und der angeblich unbegreifliche Gott von jeder Verantwortung für das Leid freigesprochen, das er mit seiner Schöpfung in die Welt gebracht hat. Wer sich auf diese Gotteslehren einlässt, sieht sich am Ende um eine befriedigende kognitive Antwort betrogen.

Fazit

Meine Anstrengung war vergebens, in diesen Fragen, die gemeinhin als Theodizee bekannt sind, zu befriedigenden Antworten zu gelangen. Ich hatte, je tiefer ich mich mit diesen Fragen beschäftigte, den Eindruck, mich in zirkulare und gebetsmühlenartige Begründungen einzulassen. Ich sah mich mehr und mehr in traditionelle Argumentationsmuster verstrickt, die Pseudoerklärungen liefern und die sich dabei auf absolute religiöse Gewissheiten stützen. Meine Fragen und Überlegungen waren in der Welt des Götterglaubens und der Heilslehren befangen. Ich sah mich auf der falschen Spur der Erkenntnisgewinnung und wechselte zu einem hypothetischen Atheismus über und zu den wissenschaftlichen  Fragen und Forschungsergebnissen der evolutionären Anthropologie.

———————————————————————–Copyright für die Blog-Kapitel 58 (ausgenommen Charlie Hebdo, Numero Special /NR. 1224, 6. Januar 2016), 59 und 60, insbesondere für die Titelei, beim Verfasser und Künstler

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